Philosophie

Die Philosophie des Gezeiten

Gezeiten

Sicher nie einen ‚ÄěStern‚Äú, weder lange wei√üe Tischdecken noch √ľberladener Tischschmuck - w√§ren beim Knacken von Hummer und Krebsen ohnehin nur hinderlich - auch keine geschmackvoll verwendeten aber unverst√§ndlichen franz√∂sischen Begriffe in unserer Speisekarte entsprechen unserer Vorstellungen bei der Planung und dem Betrieb des Gezeiten. 

Vielmehr die uneingeschränkte Liebe zu gutem Essen, insbesondere wenn es aus dem Meer kommt, die Erhaltung dieses wunderschönen Bahnhofes und die Freude am Umgang mit Menschen haben uns dazu bewegt, das Gezeiten so zu konzipieren wie Sie es heute erleben.

Meeresfr√ľchte geh√∂ren zu den √§ltesten bekannten Lebensmitteln, ein kulinarischer Traum, wenn sie frisch sind, ungenie√übar wenn der Geruch einsetzt. Frischer Fisch braucht keine k√ľnstlichen Attribute, sondern nur den ehrlichen Geschmack seiner selbst. Nicht ohne Grund ist Scholle oder Seezunge ganz schlicht in Butter gebraten, ein Jahrhundert Renner.

Es herrscht die landl√§ufige Meinung, wirklich frischen Fisch bekomme man nur an den K√ľsten. Um unseren G√§sten fern der K√ľsten auch in Osnabr√ľck den Genuss frischer Meeresfr√ľchte zu erm√∂glichen, investierten wir in die Anschaffung einer aufwendigen Seewasseranlage, die im Keller des Gezeiten zur Haltung von lebenden Hummern und Austern eingesetzt wird.